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Der Cluster “Materialien für das Leben” erforscht neue intelligente Materialien mit komplexen, vielfältigen Sensor- und Aktorfunktionen für medizinische Anwendungen, wobei Eigenschaften wie Adaptierbarkeit und autonome Therapie adressiert werden. Dieses komplexe Anforderungsprofil für neue in vivo Applikationen macht die Originalität und Risikobereitschaft der Forschung aus. Die Bedeutung des Clusters für das Forschungsgebiet resultiert aus der Möglichkeit, diese neuen Materialien für eine kontinuierliche Überwachung und Behandlung kritischer Gesundheitszustände einzusetzen. Dies wird wegbereitende neue Möglichkeiten der Diagnostik, medizinischenTherapie und Prophylaxe für schwierige Gesundheitszustände von Patienten erlauben. 

Die Forschungsfelder des Clusters sind so organisiert, dass das breite Spektrum an Kompetenzen zielgerichtet angesprochen werden kann. Dies wird durch die Gebiete der Grundlagenforschung und der Angewandten Forschung, sowie durch das spezielle Übergreifende Gebiet der Integrativen Forschung erreicht, wodurch - als verallgemeinertes Forschungsergebnis - ein generelles Verständnis von intelligenten Werkstoffen für in vivo Anwendungen erzielt wird. 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist prädestiniert für das Forschungsprogramm aufgrund ihrer beispielhaft gelebten Interdisziplinarität, der Qualität der beteiligten Wissenschaftler(innen) sowie der Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG). Die intensive interdisziplinäre Kooperation innerhalb des Forschungsprogramms, die Integration des Clusters in den Schwerpunkt “Kiel Nano Sciences” und das spezielle Programm zur Förderung der Gleichstellung resultieren in nachhaltige Wirkung auf die strukturelle Entwicklung der CAU, auf eine Unterstützung der Forschungsgruppen und zu einem stärkeren internationalen Profil der CAU

Um die Thematik “Materialien für das Leben” nachhaltig zu implementieren, sind dreizehn zusätzliche Professuren vorgesehen. Die signifikante Förderung durch den Cluster, die Verstetigungsperspektive sowie ein Doppelkarriereprogramm werden es erlauben, das Interesse hervorragender Wissenschaftler/innen zu wecken und für eine Mitarbeit zu motivieren. Zusätzlich wird ein Postdoc-Programm in Kooperation mit der Alexander von Humboldt Stiftung initiiert, um internationale junge Wissenschaftler/innen mit exzellenter akademischer Vita zu gewinnen. 

Technologie- und Wissenstransfer sollen durch Einbindung der außeruniversitären Partner, einen Beraterkreis von (inter)nationalen Experten, sowie ein Informationsforum für Entscheidungsträger, Industrie und allgemeine Öffentlichkeit gefördert werden.

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